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— Papa, ich habe das Unglück gehabt unſere Katze zu ſchießen,— rief ſie halb weinend halb zor⸗ nig.— Ich bin ganz unglücklich darüber; aber be⸗ ſonders darüber.... Jetzt brachen die Thränen hervor.
— Ueber was? mein Mädchen,— ſagte der Capitain und ſtreichelte Urda's glühende Wangen mit einem Ausdruck in ſeinem Geſicht, aus welchem all die Zärtlichkeit und Nachſicht, die er gegen ſie hegte, hervorleuchteten.
— Darüber, daß Harald und Erland Zeugen meines Mißgeſchicks waren.— Harald wird ſein Leben lang wieder die Rede darauf bringen, um auf meine Koſten lachen zu können, und nachher wird er, die Geſchichte vor Allen erzählen, und ich werde ein Gegenſtand des Spottes und der Witzelei der Leute werden.
Urda ſchluchzte.
Jetzt hätte der Capitain, wenn er nicht ein ſo ſchwacher Vater geweſen wäre, wie er war, ſagen können:„Mein Kind, Du biſt ſchon lange ein Ge⸗ genſtand des Spottes und der Witzelei der ganzen Gegend, und die todte Katze kann Dich nicht lächer⸗ licher machen, als Du Dich ſchon ſelbſt gemacht.“ Aber der Capitain ſah nur die Thränen und den Schmerz ſeines Abgottes. Er vergaß darüber Alles Andere und ſagte in heftigem Tone:
— Urda, mein Püppchen, ich werde, hol' mich der T—, Harald die Peitſche ſchmecken laſſen, wenn er es wagen ſollte, ein Wort darüber fallen zu laſſen. Was hat er mit der Geſchichte zu thun?
Darfſt Du nicht Katzen ſchießen, wenn Du willſt—


