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Küche zu arbeiten brauchen; es gefällt mir auch nicht.
— Das gefällt Dir nicht?— rief Frau Milner, welche in ihrer Beſtürzung die Hände zuſammen⸗ ſchlagen wollte und die beiden Kuchen auf den Bo⸗ den fallen ließ.
— Meine ſchönen Kuchen!— rief ſie und warf einen Blick auf das durch den Fall plattgedrückte Backwerk, welches eben ihr Stolz geweſen war.„
— Alles das habe ich der Stockholmer Penſion zu danken. Meine herrlichen Kuchen!
Milner machte ſich auf den Weg nach ſeinem Zimmer; als er aber an der Thüre zur Kammer ſeiner Tochter vorbeiging, öffnete er dieſelbe und blickte hinein.
In der großen geräumigen Kammer ſaß Calla und ſchrieb.
— Mama hat Dich gerufen,— ſagte der Va⸗ ter und nickte der hübſchen und blühenden Tochter zu.
— Daß habe ich nicht gehört,— ſagte Calla und ſtand mit einem Lächeln auf den Lippen auf.
— Was will Mama?
— Daoß Du ihr helfen ſollſt.
— Süßer Papa, kann ich davon entbunden wer⸗ den, hinunterzugehen,— ſagte Calla bittend und neigte den Kopf nach einer Seite, während ſie zu dem Vater mit einem heiteren, bittenden Blick hin⸗ aufſah.
— Aber es iſt nicht hübſch von Dir, mein Kind, daß Du Deiner Mutter nicht helfen willſt.
— Papa, es iſt ſo langweilig da unten bei den Pfannen, Braten, Ruß und Dienſtmädchen.


