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aufblickte, ſtand er gerade vor ihr mit ſeinem ſpöt⸗ tiſchen Blick und lachte wie toll.
— Das hier kann man die zahme Jagd nennen, — rief er.— Der Anfang iſt meiner Seele recht gut. Das nächſte Mal hältſt Du in Deinem blin⸗ den Eifer Felix für einen Fuchs, Onkel für einen Bär und mich für einen Wolf. Wir können auf dieſe Weiſe Deine Jagdpaſſion theuer genug be⸗ zahlen müſſen.
Urda hätte lieber todt wie Miezchen daliegen mögen, als ſich dieſe Schmach von dem verdrießlich⸗ ſten aller verdrießlichen Vettern anthun laſſen.
Sie dachte mit Verzweiflung daran, wie Harald jetzt früh und ſpät auf die erſchoſſene Katze zurück⸗ kommen würde.
— Hieltſt Du das ſelige Miezchen für eine Taube?— fügte Harald hinzu, indem er an das todte Thier herantrat und es am Schwanze in die Höhe hob;— erlaube mir im Triumph Deine ſelt⸗ ſame Beute nach Hauſe zu tragen.
— Harald,— ſchrie Urda ganz dunkelroth vor Aerger,— wenn Du es wagſt mich zum Geſpötte der Leute auf dem Hofe zu machen, dann——
— Forderſt Du mich auf Piſtolen,— fiel Ha⸗ rald lachend ein.— Nun gut, wir werden uns ſchlagen, ma chdre.
Harald hielt fortwährend die Katze hoch, und ſchien im Begriff zu ſein ſich zu entfernen.
„Bleibe, Harald!— klang Erlands Stimme.
Urda's Demüthigung erreichte jetzt ihren Höhe⸗ punkt, als noch Jemand hinzukam, um Zeuge ihrer
Riederlage zu ſein, und dazu Erland, dem gegen⸗


