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denſelben Bilder für Deine innere Mährchenwelt ſchaffeſt.
Du biſt froh, daß Du während des Rauſches, den der Taback in Deinem Gehirne erzeugt, Alles,
um Dich herum vorgeht, gänzlich vergeſſen kannſt.
Ich dagegen genieße dabei mein Daſein doppelt,
Der Unterſchied zwiſchen uns liegt darin, daß Du unaufhörlich den Blick nach innen kehrſt, ich ihn dagegen nach außen richte.
Du willſt den Körper vergeſſen und nur an die Seele denken; ich will Körper und Seele zu Einem machen.
Ach!— wie kannſt Du das verachten, von wel⸗ chem Deine individuellſten Gedanken und Gefühle ausgehen?
Du ſchwärmſt für dieſe; ich liebe Handlung und Wirkſamkeit.
Du willſt durch Träume nützen und in und für dieſelben leben. Ich will durch meine Arbeit, Red⸗ lichkeit und Tüchtigkeit nützlich ſein, weil ich über⸗ zeugt bin, daß Arbeitſamkeit und der Wohlſtand und die Unabhängigkeit, welche daraus entſtehen, ein wirkliches Veredlungsmittel für die Seele ſind.
Aber darum brauche ich nicht wie ein Sklave für Kleider und Nahrung zu arbeiten. Nein, Er⸗ land, mein Herz ſchwillt und mein Puls ſchlägt ebenſo raſch wie der Deinige, weil ich in Allem auf dieſer Erde einen göttlichen Gedanken ausgeſprochen ſehe. Ich kann auch die ganze magiſche Gewalt der Ge⸗ danken des Dichters und der Entzückung des Schwär⸗ mers empfinden; aber in dieſe meine Bewunderung


