Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Lande, und der Park um dieſelbe wurde von den ſpielenden Wogen geküßt. Ueber der weitausge⸗ dehnten, klaren Waſſerfläche erhoben ſich dunkele, gigantiſche Felſen, die eine Reihe bildeten, in welcher der am weitſten entfernte der höchſte war; die anderen nahmen nach und nach ab und wurden niedriger, je näher ſie dem Lande lagen. Dieſe natürlichen Pyramiden von Granit waren vom Meere umgeben, ohne daß ſie weder mit Moos noch Buſch⸗ werk bekleidet waren.

Der ganze Bergrücken lag rechts; und gerade wie um den Contraſt um ſo augenfälliger zu machen hatte man links ein Gruppe von kleinen laubreichen, reizenden Inſeln, welche ſo lächelnd da lagen, als wenn die Jugend mit ihren goldenen Träumen gerade vor dem ſeiner Illuſionen beraub⸗ ten kalten Alter Platz genommen hätte.

Als Verbindungskette zwiſchen den hübſchen In⸗ ſelchen und den nackten Felſen dienend erhob ſich im Hintergrunde eine lange Klippe mit einem hohen terraſſenförmigen Berg. Jeder Abſatz war mit jun⸗ gen Tannen bekleidet, wodurch der graue Berg aus⸗ ſah, als wenn er mit grünen Guirlanden umwun⸗ den geweſen wäre. Am Fuße deſſelben, welcher von hohen Fichten beſchattet wurde, dehnte ſich ein grü⸗ nes Feld aus, auf welchem man einige rothange⸗ ſtrichene Fiſcherhütten gebaut hatte. Dieſe lagen ſo von aller Berührung mit der übrigen Welt getrennt, daß ſie Einem als Eremitenwohnungen vorkamen. Hinter dem hohen Berge, welches die Meeresöffnung beſchattete, begegnete das Auge nur dem endloſen, wie von der Feſte des Himmels begränzten Waſſer.