Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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aus ihrer Bahn zu rücken, wie den Vater zum Nach⸗ geben zu bewegen. Urda ſeufzte und dachte:

Ach! ich Unglückliche, die ich verurtheilt bin, von dem niedrigen Harald zu Tode geplagt zu werden. Wenn ich ihn nur ſo verdießlich machen könnte, daß er freiwillig Björnbo verließe.

Aber gerade als wenn Capitain Werner die Ge⸗ danken ſeiner Tochter errathen hätte, fügte er hinzu:

Nehme Dich auch in Acht, ihn ſo zu verletzen, daß er mich und ſeine Stelle verläßt; denn das würdeſt Du theuer bezahlen müſſen.

Nun, das iſt wirklich herrlich hier! dachte Urda, jetzt ſind alle Wege, ihn los zu werden, ver⸗ ſchloſſen.

Bei dieſem Gedanken fing das junge Mädchen an zu weinen.

Warum, zum Teufel, Mädchen, weinſt Du?

Weil Du Harald lieber haſt, als mich. Weil er Deine Erlaubniß hat, mich zu beleidigen; aber ich darf mich mit keinem Worte vertheidigen.

Du biſt ein Fahrzeug ohne Steuerruder; er aber iſt ein Fahrzeug ſowohl mit Steuerruder, wie mit Steuermann. Darum.

Iſt er Dir lieber?

Urda ſprang auf.

Nein, beim Satan, nicht; aber der Eine weiß, welchen Curs er nimmt, während der Andere vor dem Winde treibt.

Papa treibt gewiß vor dem Winde, aber nicht ich, brach Urda aus.

Du kleiner, naſeweiſer Waldteufel, willſt Du Reſpect vor dem Capitain zeigen? Nehme Dich in