Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Acht, daß Du nicht Bekanntſchaft mit dem Tauende machſt!

Ich ſtehe nicht unter Papas Befehl; wir ſind übrigens jetzt auf dem Lande, antwortete Urda, welche bei dieſer Wendung in der Sprache des Ca⸗ pitains wohl wußte, daß es nicht länger gefähr⸗ lich ſei.

Nun, davon ſollſt Du eine Probe bekommen. Um damit anzufangen, ſo will ich Dich nicht wie ein Kaper zugetakelt ſehen. Auch will ich nicht, daß Du unter fremder Flagge ſegelſt, ſondern diejenige aufziehſt, welche Dir gehört. Meinſt Du, daß Du wie ein ehrlicher Segler ausſiehſt? Nein, pfui Teu⸗ fel! Du gleichſt einem ruſſiſchen Fahrzeug, das engliſche Flagge aufgezogen hat. Ich ſage Dir, höre jetzt auf mit den Tollheiten und kleide Dich vernünftig wie ein Mädchen gekleidet ſein muß.

Liegt der Verſtand in den Kleidern? Papa ſpricht ſo thöricht. Ich kleide mich ſo, wie ich will, muß ich Papa mittheilen; und da ich außer⸗ dem mein Leben der See zu widmen gedenke, ſo kann ich doch wohl nicht mich in Schürzen auf mei⸗ nem Fahrzeug herumſchleppen.

Dein Leben der See widmen, am Bord Deines Fahrzeugs! Mädchen, Mädchen, haſt Du den Verſtand verloren, oder regiert Dich der Teufel ſelbſt? Du ſollſt Dich verheirathen, da ſtehe ich da⸗ für, und das ſoll jetzt gleich geſchehen, ſchrie der

Capitain mit donnernder Stimme.

Ich, mich verheirathen! ha, ha, ha! ich lebe für ein beſſeres und edleres Ziel, als zu kochen und

Kinder zu wiegen. Ich bin geſonnen, durch mein