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ſtigte Ampel aus mattgeſchliffenem hellrothem Glaſe, verbreitete ein ſanftes äumeriſches Däm⸗ merlicht, während eine Spieluhr leiſe melodiſche Weiſen ſpielte, und ein feiner narkotiſcher Par⸗ füm das Zimmer durchwürzte. Es war ganz ein zur Liebe und zum Genuſſe geſchaffenes Ge⸗ mach, welches ſelbſt dem blödeſten oder erſchlaff⸗ teſten Mann zu erotiſchen Gedanken und Bemü⸗ hungen aufregen mußte.
Klötz hielt die Art und Weiſe, wie ihn Mola in dieſem kleinen Tempel der Liebe empfing, für ein günſtiges Vorzeichen.
„Guten Abend, lieber Klötz,“ rief ſie ihm entgegen und reichte ihm die Hand,„Sie laſſen auf ſich warten.“
„Verzeihen Sie, gnädige Frau,“ entſchuldigte ſich der Schriftſteller——
„Laſſen Sie es gut ſein!“ unterbrach ihn Mola.„Ich bin nur froh, daß Sie doch ge⸗ kommen ſind. Legen Sie ab, und nehmen Sie Platz.“
Der Schriftſteller legte ſeinen Hut ab, und
wollte ſich dann auf einem Fauteuil, dem So⸗ 20*


