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Mola oder Tanz und Weltgeschichte : eine spanisch deutsche Erzählung / [von Eduard Maria Oettinger]
Entstehung
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Aha! dachte der eitle Schriftſteller,ſie hat die Spitze meiner Feder gefühlt, und will Frie⸗ den mit mir ſchließen. Nun, unter gewiſſen

Bedingungen bei dieſen Gedanken ſpielte ein

liſternes Lächeln um ſeinen Munddürfte ich wohl nicht abgeneigt dazu ſein. Vorläufig mag dieſe Correſpondenz alſo noch in meinem Schreib⸗ tiſche liegen bleiben.

Abends machte Klötz eine ſehr gewählte Toi⸗ lette und fuhr nach dem Hötel, welches die Tän⸗ zerin vor ein paar Tagen, ſeitdem ſie, von Lan⸗ gerweile geplagt, aus ihrem Luſtſchloſſe am See trotz aller Einwendungen des Fürſten und Birn⸗

baums wieder in die Reſidenz zurückgekehrt war,

bezogen hatte, bis ihr eigener Pallaſt eingerich⸗ tet ſein würde.

Mola empfing den Schriftſteller in ihrem Boudoir in elegantem und verführeriſchem Ne⸗ gligs auf dem Sopha ſitzend. Der Boden dieſes Boudoirs war mit koſtbaren Teppichen bedeckt, welche den Schall der Schritte dämpften; an den Fenſtern hingen lange Vorhänge von ſchwe⸗ rem Stoffe herunter. Eine am Plafond befe⸗