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blick ſchwanken, ob ſie das erbetene Rendezvous gewähren ſolle oder nicht; aber ihre beſſere Natur ſiegte, und ſie nahm ſich vor, mit heldenmüthiger Standhaftigkeit ihrem Juan treu zu bleiben.
Ein paar Tage nach dieſem Vorfalle ſtand Mola an ihrem Fenſter, und ſchaute zerſtreut und gedankenvoll auf die Straße hinab. Da er⸗ tönte mit Einemmale lauter Hufſchlag, und auf einem prächtigen Pferde ſprengte ein ſchöner ele⸗ gant gekleideter junger Mann heran.
Wie er Mola am Fenſter erblickte, grüßte er ſehr tief und ehrfurchtsvoll und warf einen ſo ſchmachtenden und zugleich vorwurfsvollen Blick zu ihr hinauf, daß ſie nicht einen Moment dar⸗ an zweifeln konnte, daß dieſer ſchöne Reiter und der Schreiber jenes Liebesbriefes ein und dieſelbe Perſon ſei.
Juan war ſchon mehrere Tage nicht dage⸗ weſen.
MNola dachte den ganzen Tag über an den hübſchen Reiter und war am nächſten Abende wieder am Fenſter. Der junge Franzoſe fehlte
eben ſo wenig, und glaubte diesmal ſchon ein 3*


