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leichtes Kopfnicken als Erwiderung ſeines Gru⸗ ßes zu bemerken.
So ging das einige Tage fort, bis ewlich ein Zufall die Bewerbungen des kühnen Frem⸗ den auffallend begünſtigte.
Die Schauſpielerin Virginie ſaß eines Tages in ihrem Boudvir, das mit echt franzöſiſcher Eleganz und Coquetterie eingerichtet war, als ihr der junge Geſandtſchaftsattachs Eugen, ſo hieß Mo⸗ la's neuer Anbeter, gemeldet wurde.
„Willkommen, lieber Eugen,“ rief das Mäd⸗ chen dem Eintretenden entgegen.„Nun, wie geht's, mein angehender Geſandter? Hat unſer ſchönes Frankreich wieder einen neuen diploma⸗ tiſchen Sieg über dieſes barbariſche Spanien er⸗ fochten?“
„Frankreich bedarf nicht der Diplomaten, um Siege zu erfechten,“ entgegnete Eugen galant. „Die ſchönen Augen ſeiner Töchter erobern ihm in allen Himmelsgegenden ganze Länder.“
„Nun, was wenigſtens die meinigen betrifft,“ ſcherzte Virginie,„ſo thun ſie ihr Möglichſtes, um Ihren galanten Ausſpruch nicht Lügen zu


