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kochen und zu ſchäumen. Die Nacht, die Einſam⸗ keit, der Wein,— ſie hatte auch ein paar Becher davon getrunken,— die ſüßberauſchenden Düfte, die aus den nahen Gärten über die Straße her in das Zimmer drangen— und jetzt legte ſich noch überdies eine dunkle Wolke gleich einem dichten Vorhange über den Mond, und verfin⸗ ſterte das Zimmer. Das war ein ſchlecht ge⸗ wählter Augenblick von dieſer Wolke.—
Als Juan gegen Morgen ſeine Braut ver⸗ ließ, nahm er eine ihrer Buſenſchleifen und ſehr viele gute Vorſätze mit. Aber Träume ſind Schäume und gute Vorſätze ſind in vielen Fäl⸗ len auch nicht mehr. Die lebhafte hübſche franzöſiſche Schauſpielerin, Mademoiſelle Virgi⸗ nie, brachte die guten Vorſätze des tapferen Chi⸗ clanero bald genug zum Wanken, und die arme Mola harrte manchen Abend vergebens auf ih⸗ ren Bräutigam, den ſie wirklich trotz ihres über⸗ müthigen leichtfertigen Weſens ſehr liebte.
Juan hielt indeſſen ſein neues Verhältniß mit der Theaterprinzeſſin äußerſt geheim, denn er dachte nicht im Entfernteſten daran, eines
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