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große Vermögen, welches ſich Lontes, wie man be⸗ hauptete, trotz ſeiner nichts weniger als ſparſamen Lebensweiſe ſchon zurückgelegt hatte, beſtärkte. „Lontes,“ ſagte er eines Tages zu ſeinem Oheim,„Eure Tochter hat mir das Leben gerettet, doch das iſt am Ende das Wenigſte! Schon man⸗ cher Chulo oder Banderillero hat mir durch ſein Her⸗ beiſpringen mit der Cappa denſelben Dienſt erwieſen, obgleich ich, merkt es wohl, durch dieſe Bemer⸗ kung die muthige That Eurer Tochter nicht her⸗ unterſetzen, und etwa der Dankbarkeit aus dem Wege gehen will. Gott bewahre; ich wollte damit nur geſagt haben, daß ich mich nicht al⸗ lein deshalb, weil ſie mir das Leben gerettet hat, in Eure Mola verliebt habe; denn ſonſt hätte ich mich, wie geſagt, ſchon in manchen Chulo und Banderillero verlieben müſſen.“ Franzisco Lontes hörte ruhig lächelnd zu. „Wenn Du kein Taugenichts wäreſt, Juan, ſo ließe ſich über die Sache weiter ſprechen,“ ſagte er endlich,„aber alle leichtſinnigen Weiber von Madrid wiſſen von Juan el Chiclanero zu erzählen. Sonſt hätte ich nichts dagegen, wenn


