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meine Mola einen tüchtigen Matador, wie Du einer biſt, heirathete.“
„Bei Gott und der heiligen Jungfrau,“ be⸗ theuerte Juan,„ich ſtelle den Frauen nicht nach, es mag eitel klingen, wenn ich ſelbſt es ſage; aber es iſt deshalb nicht weniger wahr, ſie drängen ſich an mich, ſie ſchicken mir Beſtellun⸗ gen in meine Wohnung, und warum ſollte ich denn bis jetzt, wo ich keine Verpflichtung gegen irgend Jemanden hatte, nicht das, was mir mein gutes Glück an Gunſtbezeugungen zu Theil werden ließ, dankbar annehmen? Wenn Eure Mola mich liebt und Ihr nichts gegen unſer Verhältniß einzuwenden habt, dann freilich muß das anders werden, dann ſollen alle die ſchönen Damen von Madrid ihre feurigſten Blicke und Händedrücke, ihre deutlichſten Winke an mich verſchwenden.“
„Nun wohl“ ſagte Lontes nach einer Weile, „ſo ſieh zu, wie weit Du mit dem Mädchen kommen kannſt; mir ſoll es lieb ſein, Dich Sohn zu nennen. Die Dispenſation will ich Euch ſchon verſchaffen. Aber ich will es Dir um


