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Während die Frauen des Nordens ihre Schön⸗ heit oft bis tief in den Spätherbſt ihres Lebens hinein conſerviren, verlieren die Südländerinnen dieſelbe mit ihrem Frühlinge. Allerdings giebt es auch hier, wie überall, Ausnahmen, und wir ſelbſt werden im Laufe unſerer Erzählung Gele⸗ genheit haben, eine ſolche kennen zu lernen. Nichts war wohl natürlicher, als daß ſich nach dem im vorigen Kapitel erzähltem Auftritte die Verhälmiſſe zwiſchen dem Chiclanero und ſeiner Retterin Mola inniger geſtalteten. Der Erſtere fand es jetzt erſt der Mühe werth, das Kind ſeines Oheims genauer zu betrachten, und ſiehe! er fand, daß das Mädchen die herrlichſten geiſtvollſten blauen Augen, die reichſten blau⸗ ſchwarzen Haare, den zierlichſten, dabei aber doch vollen Körperbau, und die kleinſten Füß⸗ chen von der Welt beſaß. Erſtaunt darüber, daß er ſo viele ungewöhnliche Vorzüge bis jetzt ganz überſehen hatte, beſchloß er, ſeiner niedli⸗ chen und heldenmüthigen Couſine von nun an mit Eifer den Hof zu machen; ein Vorſatz, in welchem ihn vielleicht noch ein Gedanke an das


