Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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Ritter Scotto ſang die zweite Strophe:

Die Lieb', ſprach Vater Noah, Die Liebe bringt uns Leid. Der Wein beut' ſüßen Lethe Und bringt Vergeſſenheit.

Er ſtillt den Trieb der Triebe, Lullt alle Leiden ein,

Der Teufel hol' die Liebe, Ich lobe mir den Wein!

Und der Chorus wiederholte: Der Teufel hol' die Liebe, Wir loben uns den Wein!

— Genug, genug, rief der Kaiſer.

— Noch nicht, ſchrie der Ritter. Mein Lied hat ſiebzehn Strophen...

— Und ſollen wir alle ſiebzehn hören? fragte Rudolph, den Scotto's Vertraulichkeit mehr als deſſen Heiterkeit anzuwidern ſchien.

— Nein, ihr Herren, nur Einen Vers noch, ſagte Girolamo und ſang:

Der Luther pries die Weiber, Den Wein und den Geſang, Wer ſie nicht liebt, der bleibet Ein Narr ſein Lebelang. Verſieget ſind die Triebe

Der ſüßen Herzenspein: