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wohl und heiter fuhle, verſpreche ich Euch, holde Gräfin, mich zu beſſern und nie mehr— ſo Gott es will— in meine alte, unerträgliche Grillenfän⸗ gerei zurückzufallen. Verzeiht mir alſo— ich bitte Euch darum!— jede unverdiente Kränkung, die Euch bis zu dieſer Stunde zugefügt! ſchloß der Kaiſer, zärt⸗ lich verſtohlen ihren Arm an ſeine rechte Hüfte ſchmiegend.
— Jetzt, gnädigſter Herr, ſeid Ihr der Alte! Und dieſem alten, ewig jungen, ſtets huld⸗ und gna⸗ denreichen Rudolph verzeiht Clelia, die treueſte ſeiner Sclavinnen, Alles, Alles, Alles! hauchte Scotto's Gemahlin, jenen Druck auf's Zärtlichſte erwidernd.
— Das iſt brav, das iſt lieb von meiner wun⸗ derſüßen Selavin, ſagte Rudolph, der ſich von Neuem in den ſommerfriſchen Flor ihrer Reize verliebt zu haben ſchien. Laßt Euch, Gräfin, an meiner linken Seite nieder. Sie iſt die Seite, auf der ein un⸗ dankbares Herz für Eure Huld und Güte ſchlägt. Möget auch Ihr, Ritter von Brandeis,(ſagte er zu Clelia's Gemahl, der bei der Tafel zwiſchen Leib⸗ arzt und Hofmaler dem Monarchen gegenüber ſaß) mir verzeihen, wenn ich Euch während der Anfälle meiner Melancholie, in der ich, ich ſchäme mich nicht, es Euch zu geſtehen— oft kaum zurechnungs⸗


