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Sündern trotz der grimmigen Kälte, nicht an Pub⸗ licum fehlen, ſagte der Rathhausſchreiber.
— Ich ſtehe morgen Früh ſchon um Zwei Uhr auf, erklärte der Eilfte, ein junger reicher Tagedieb, der ſonſt gewöhnlich bis Neun in den warmen Fe⸗ dern lag.
— Ich geh' heute gar nicht zu Bette, ſagte der Zwölfte, der ein Nachtſchwärmer war und dieſen für ihn hoch erwünſchten Anlaß benutzte, um bei vollem Bierkruge den Anbruch des Morgens zu erwarten.———————————
— Während dieſer und anderer Geſpräche in der Kneipe zur goldenen Kugel, wurden die zwei hamburger lutheriſchen Prediger, die man in dieſer Nacht aus dem ſchwarzen Thurme nach dem altſtädter Rathhauſe transportirte, vom Beichtvater des Kai⸗ ſers, dem Pater Adrian von Baxen, beſucht und ein⸗ dringlich ermahnt, an der Schwelle des Todes ihre verſtockten Herzen zu öffnen, ihm das volle Maaß ihrer verruchten Sünden zu beichten und, um ſeiner Abſolution und der Verzeihung der erzürnten Kirche theilhaftig zu werden, ihren ketzeriſchen Glauben ab⸗ zuſchwören und reuig in den Schooß des ſelig⸗ machenden Glaubens zurückzukehren.


