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ſich und ſeinen Meiſter zurücklenken werde, in dem Grade, daß Kaiſer Rudolph, oftmals eiferſüchtig auf dieſes Marmorbild, an dieſem Tage halb im Scherze, hald im Ernſte zu der entzückten Freundin ſagte:
— Ich beneide dieſen ſchönen ſteinernen Jüngling!
— Und warum? fragte die noch immer im Anſchauen vertiefte Bewundererin.
— Weil Gräfin Magdalena ſich ſo ernſtlich in ihn verliebt zu haben ſcheint, als...
— Kaiſer Rudolph dort in jenen Tiſch! ergänzte Magdalena mit dem ſpöttiſchen Lächeln, das ihren Roſenlippen zur Verfügung ſtand.
Aber die Wanderungen dieſer Statue hatten am Hofe zu Prag noch lange nicht ihr Endziel erreicht. Wir behalten es dem letzten Capitel dieſes Bandes vor, dem Leſer die neuern Schickſale jenes intereſſan⸗ ten Marmorrumpfes zu erzählen.
Drittes Cayitel. Zwei Hinrichtungen für Eine.
Sechs Wochen nach jenem Geſpräche verbreitete ſich, ſo raſch und unheimlich wie eine böſe Seuche,


