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— Dann bleibt mir nur Ein Wunſch, ſagte Magdalena ſich erhebend.
— Und darf ich ihn wiſſen?
— Möget Ihr niemals den Namen deſſen erfah⸗ ren, der den Muth beſaß, einen Unglücklichen zu vertheidigen.
— Ich, Gräfin, ich wünſche das Gegentheil! Das Geſetz iſt unerbittlich! Jeder, welcher ſündigt, verdient ſeine Strafe.— Doch genug von dieſer traurigen Geſchichte. Reicht mir gütigſt Euern Arm, begleitet mich, wenn's Euch beliebt, in meine Schatz⸗ kammer. Dort will ich Euch etwas Neues zeigen, was mein großer Edelſteinkenner, Anſelm de Boodt, das achte Wunder der Welt nennt.
Zweites Capitel.
Das achte und neunte Wunder der Welt.
Die Gräfin folgte ihrem kaiſerlichen Freunde. Er zeigte ihr einen erſt unlängſt fertig gewordenen Tiſch, der aus den koſtbarſten Edelſteinen, Perlen und Juwelen ſo künſtlich und moſaikartig zuſam⸗ mengeſetzt war, daß darauf ganze Wälder mit


