Teil eines Werkes 
3. Band (1856) Kaiser Rudolph II. und seine Zeit
Entstehung
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Georg Baſta geſchlagen und auf der Flucht von den Szeklern ermordet worden. Sigismund, unter⸗ ſtützt von Zamoyski und Botſchkah, verjagte die Kaiſerlichen und ſetzte ſich neuerdings in Sieben⸗ bürgen feſt. Nach der Eroberung Raabs ward auch Warasdin belagert. Nach langer Unthätigkeit zog erſt im Herbſte der Seraskier Saturdſchi zum Ent⸗ ſatze dieſer Veſte heran. Auf die Nachricht von der Niederlage eines ſeiner Truppentheile durch die Wallachen, kehrte er entmuthigt nach Belgrad zu⸗ rück. Hier ward er auf Befehl des Sultans hin⸗ gerichtet.

Während Kaiſer Rudolph, aus Furcht vor den Schreckniſſen der zu Prag wüthenden Peſt, ſich nach Pilſen geflüchtet hatte, war der neue Großweſier Ibra⸗ him zu Ofen angelangt, um daſelbſt, auf Befehl des Sultans, Friedensverhandlungen mit Niklas Palfy auzuknüpfen. Ibrahim verlangte die Uebergabe der beiden Feſtungen Gran und Raab; Palfy, weit entfernt, dieſe ſchmachvolle Bedingung einzugehen, beſtand im Gegentheil auf Uebergabe von Erlau und Hatwan.

Und ſo kam es, daß durch Hartnäckigkeit beider Theile die kaum begonnene Friedensunterhandlung