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Anhänger, verließ er Ende Auguſts die langweilige Reſidenz ſeines Duodezſtaats, flüchtete durch Polen und die Zips nach Siebenbürgen und ward hier auf Antrieb ſeines Oheims Stephan Botſchkay, des Bruders ſeiner Mutter, neuerdings zum Fürſten auf⸗ und angenommen. Doch auch hier hatte er keine Ruhe. Von Furcht gequält, der Kaiſer werde dieſen Treubruch nicht ungeſtraft laſſen, trug er Sieben⸗ bürgen ſeinem Vetter Andreas Bathory, dem Car⸗ dinal⸗Biſchof zu Wermeland, an und bewog ihn, daſſelbe von ihm anzunehmen. Er ſelber aber flüch⸗ tete ſich zu ſeinem Schwager Janus Zamoyski nach Warſchau.
Während dieſer Zeit hatte Bonacourt die Kunde von der Eroberung Raabs nach Prag gebracht.
Kaiſer Rudolph, der bei Empfang dieſer Nach⸗ richt neu aufzuleben begann, ſchenkte dem Ueberbringer derſelben 4000 und dem Befehlshaber der Bela⸗ gerer, Adolph von Schwarzenberg, 10,000 Ducaten. Niklas Palſy, dem ein Geſchenk von gleicher Höhe zugedacht war, lehnte es ab und begnügte ſich mit einem goldenen, tauſend Ducaten ſchweren Pocale, den ihm die öſterreichiſchen Stände verehrten.
Bathory, der neue Fürſt von Siebenbürgen, war unterdeſſen von dem kaiſerlichen Feldherrn


