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ſich wieder zerſchlug und die Flamme des Krieges von Neuem aufzulodern begann.
Erbittert ſchob Ibrahim ſein Kriegsheer vor. Einzelne Türken⸗ und Tartaren⸗Horden durchzogen raubend und plündernd und mordend die ungariſchen Gaue. Die Tartaren drangen in Mähren ein. Die vereinigten Stände von Böhmen und Mähren ertheilten dem Lew von Rozmital und Ladislaw von Lobkowic den Befehl, neues Kriegsvolk zu ſammeln, und übertrugen das Commando den Feldherrn Dionys von Zerotin und Günther von Golk mit dem Befehle, den mähriſchen Boden von den Hufen der tartariſchen Mordbrennerhorden zu ſäubern.
Und Solches geſchah denn auch. Die wilden Gäſte wurden tapfer hinausgejagt.
Der herannahende Winter drängte Ibrahim nach Belgrad zurück.
Kaiſer Rudolpb, der neuer Hilfe bedurfte, be⸗ rief auf den 23. Februar 1600 einen neuen Land⸗ tag, der wieder in Prag zuſammentrat.
In dieſem Jahre verlor der kaiſerliche Doppel⸗ adler zwei ſeiner tapferſten Heerführer: den oberſten Befehlshaber zu Gran, Niklas Palfy von Erdödy, der im 54. Jahre ſeiner glorreichen Laufbahn ſtarb, und den kaiſerlichen Feldmarſchall Adolph von Schwar⸗
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