Teil eines Werkes 
1. Band (1856) Kaiser Rudolph II. und seine Zeit
Entstehung
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Orden ſo viel Einfluß zu verſchaffen gewußt hatte. Unter ſeinem Bilde ſtand ſein Todestag der 19. Ja⸗ nunt 1565.

Zur Linken Loyola's ſtarrte uns das Conterfei des(ſpäter gleichfalls heilig geſprochenen) Francisco de Borgia, Herzogs von Gandia, des dritten ſpani⸗ ſchen Generals der Jeſuiten an. Jener verewigt durch den Pinſel Johanns von Aachen, dieſer(geſtorben am 30. September 1572) durch die Macht der Farbe Pentoja's de la Cruz..

An der jenſeitigen Wand der Trias des Jeſuiten⸗ ordens gegenüber, prangte, in Lebensgröße, der in an⸗ dächtiges Gebet verſunkene Schutzheilige Böhmens, Wenzel, gemalt von Roland Savery. Zur Rechten und Linken erblickte man die beiden Miniaturbil⸗ der Eberhard Mercurians und Claudio Aquiviva's, des vierten und fünften Generals der Geſellſchaft Jeſu. Der Erſtere dieſer Beiden, ein Luxemburger ſtarb im Jahre 1580. Der Zweite, ein Neapolitaner und Abkömmling der Herzoge von Atri, lebte noch zur Zeit, in der unſer Roman beginnt.

An der dritten Wand, die dem einzigen, nicht ſehr großen Fenſter gegenuber lag, durch das dieſes Gemach ſein ſpärliches, durch einen dunkelrothen Da⸗

maſtvorhang gedämpftes Licht vom freien Platze erhielt,