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wacht war. Er war eilig nach Paris zuruͤckge⸗ kehrt und in ihre Arme geſtuͤrzt.
Aber nicht lange waͤhrte ihr Gluͤck. Die Her⸗ zogin erkrankte.
— Man hat mir Gift gegeben, ſagte ſie zu ihrer Schweſter Mailly, die ſie mit treuer Liebe pflegte.
— Vergiftet? Wann?
— Geſtern Abend aß ich eine Paſtete, ſie war vergiftet.
— Beruhigen Sie Sich, Herzogin, die Arze⸗ nei wird ihre Wirkung nicht verfehlen, ſagte der Leibarzt des Koͤnigs.
— Ich will alle Arzeneien nehmen, die Sie mir geben, aber ſie werden nichts fruchten, ich fuͤhle, daß ich ſterben muß.
Die Herzogin von Chateauroux verſchied am 8. December 1744. Die Aerzte waren einſtimmig der Meinung, ſie habe ſich dadurch den Tod zu⸗ gezogen, daß ſie vor Ungeduld, ihren koͤniglichen Geliebten zu empfangen, fruͤher gebadet habe, als
es den Frauen zu gewiſſen Zeiten erlaubt iſt. 14 ℳ


