fahrlich erkrankt. Sein Großalmoſenier, der Bi⸗ ſchof von Soiſſons, und ſein Beichtvater, der Pere Peruſſeau, hatten dieſe Gelegenheit benutzt, ihm fromme Vorſtellungen zu machen.
— Sire, hatte der Biſchof von Soiſſons ge⸗ ſagt, betrachten Sie dieſe Krankheit als eine Strafe des Himmels. Die Herzogin von Chateaurour iſt der boͤſe Geiſt, der den Zorn des Ewigen geweckt.
— Sire, hatte der Pater Peruſſeau hinzuge⸗ gefuͤgt, der Himmel wird Sie dann erſt geneſen laſſen, wenn Sie dieſen boͤſen Geiſt aus Ihrer Naͤhe bannen.
— Man ſage der Herzogin, daß ich ſie nicht mehr ſehen mag. Argenſon, ſagte Ludwig zu ſei⸗ nem Kriegsminiſter, ertheilen Sie ihr den Befehl, uns ſofort zu verlaſſen.
Die arme Herzogin hatte mit Schimpf und Schande beladen Metz verlaſſen und mit ihrer Schweſter nach Paris zuruͤckkehren muͤſſen. Der Poͤbel hatte ſie ſteinigen wollen.
Aber kaum war Ludwig von ſeiner Krankheit geneſen, als ſeine Liebe zu ihr von Neuem er⸗


