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wille, der ihr Herz beſeelt, beſeelt auch mich, ſprach der Koͤnig, tief ſeufzend und mit dem Ringe ſpielend, den ſie dem Herzog von Buckingham geſchenkt.
— Ich bedaure Euch mein Fuͤrſt.
— Sie iſt Gluth und ich bin Eis. Mein Herz weiß nichts von Sinnlichkeit... ich liebe nur den Geiſt, die Seele.
— Wollt Ihr dem Beiſpiel Eures Vaters folgen, wollt Ihr Euch trennen von der Koͤnigin?
— Nein, das will ich nicht. Was der Kirche heilig Wort zuſammen hat gefuͤgt, das ſoll der Menſch nicht trennen. Daß mein geliebter Vater gefallen iſt durch Meuchelmord, betrachte ich als Strafe, daß er das Band der Kirche frevelnd aufgeloͤſt. Ich will nicht ſuͤndigen, wie er!
— Ihr habt nicht ſeine Fehler, Ihr habt nur ſeine Tugenden geerbt.
— Laßt mich beichten. Seit Jahren ſuche ich ein Herz, das mit mir Mitleid fuͤhlt, ein Herz, dem ich mich anvertrauen darf, ein Herz, das wie das meine ſchlaͤgt. Seit Kurzem, frommer
Vater, wird es Tag in meiner Seele Nacht—


