Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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zu ſeinen Fuͤßen und geſtand ihm weinend: nur Einen könne ſie lieben und dieſer Eine ſei Silvio. Naͤrriſches Kind, ſprach der Vater, lieben darſſt Du Jeden, aber heirathen nur Einen und dieſer Eine iſt der Koͤnig von Frankreich. Cvelina mußte gehorchen dem eiſernen Willen ihres Vaters: ſie vermaͤhlte ſich mit dem Koͤnige von Frankreich und nahm jenen Silvio, an dem ihr Herz und ihre Seele hing, nach Frankreich mit. Um den jungen Mann an ihren Hof zu ziehen, vermaͤhlte ſie ihn mit ihrer Dame d'Atour..

Mit Leonore Galligai, denn Cvelina iſt Maria von Medicis und Silvio iſt kein Anderer als ich. O Koͤnigin, wo finde ich im Uebermaß der Freude Worte, Euch zu ſagen, wie das Geſtaͤndniß Eurer Huld ſo unausſprechlich gluͤcklich mich ge⸗ macht; Maria liebt mich, hoͤrt es, ihr Koͤnige der Erde, ihr Goͤtter des Himmels und beneidet mich. Ja Concino Concini, ich liebe Euch, liebe Euch mehr als mein Leben, mehr als meine Ehre. Zwoͤlf lange, ewiglange Jahre war meine Liebe zu Euch eine Perle, die keinem Auge ſichtbar, in der Mu⸗