Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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Blitzesſchnelle ſchwang er ſich auf ein Rad des Wagens, hielt ſich mit der einen Hand an den Kutſchenſchlag und ſtieß mit der andern dem Ko⸗ nig ein zweiſchneidiges Meſſer in die Bruſt. Das Fatum war erfuͤllt. Heinrich, von zwei Stichen durchbohrt; hatte ausgelebt. Sein Moͤrder war Frangois Ravaillac, ein Mann von 28 Jahren, ein kopfloſer Schwaͤrmer, der in Heinrich einen Feind der Kirche gehaßt. Feierlich hatte er ge⸗ lobt, den Koͤnig aus der Welt zu ſchaffen; das Geluͤbde war erfuͤllt: er floh nicht. Das rau⸗ chende Meſſer in der Hand, blieb er unbeweglich ſtehen. Man ergriff ihn und warf ihn ins Ge⸗ faͤngniß, wo er mit ſtoiſchem Gleichmuth die graͤß⸗ lichſten Oualen der Folter ertrug.

Am 27. Mai wurde er auf dem Grsveplatz von vier Pferden zerriſſen. Sein Name ward vertilgt und das Haus in Angoulème, wo er ge⸗ boren ward, in Aſche verwandelt..

Es giebt wenige Koͤnige, die ſo viel fuͤr ihr Land gethan, als Heinrich fuͤr Frankreich. Er war ein Muſter der Tapferkeit, ein Vorbild der

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