Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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Gerechtigkeit. Die Wiſſenſchaften verloren in ihm einen großherzigen Maͤcen.— Werft einen Blick auf ſeine Zeit: ſeht, welch eine Maſſe von beruͤhm⸗ ten Namen ſich an die Zeit ſeiner Regierung knuͤpft. Montaigne, ein Philoſoph, den in der Kunſt, das menſchliche Herz zu ergruͤnden, noch Keiner uͤber⸗ troffen hat; de Thou, Frankreichs großter Ge⸗ ſchichtsſchreiber, ein neuer Tacitus; Bodin, der Vorlaͤufer Montesquieus; Mornay und d'Au⸗ bigné, beruͤhmt durch Feder und Schwert, Ber⸗ traud, Desportes und Paſſerot, Regnier und Mal⸗ herbe ſind die Sterne ſeines Zeitalters. Heinrich war es, der einen Caſaubonus, Juſtus Lipſius, Bertius und den juͤngern Grotius, die großten Ge⸗ lehrten damaliger Zeit, nach Paris berief. Hein⸗ rich errichtete gelehrte Schulen, ſtiftete Hoſpitäler, grundete die Gobelinfabrik, baute den Pont neuf, verſchoͤnerte den Louvre und die Schloͤſſer von St. Germain und Fontainebleau und verminderte die Laſt der Staatsſchulden.

Ein Geſchichtsſchreiber hat die Bemerkung ge⸗ macht, daß die Zahl 14 im Leben Heinrichs W.