Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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denn kein Grund, wär' er noch ſo edel, iſt hin⸗ reichend, ſolch einen Frevel zu beſchoͤnigen. Zeigt ſich ein Koͤnig unwuͤrdig ſeines Throns, ſo ſchleppt ihn vor die Schranken der Richter, beweiſt ihm ſein Unrecht und uͤberlaßt es dem Geſetze, ihn zu beſtrafen. Sagt das Geſetz, daß er den Tod verdient, ſo falle ſein Haupt; aber Fluch jedem Meuchelmoͤrder, gleichviel ob er den erſten oder letzten eines Volkes, einen Trajan oder Nero ge⸗ mordet.

Am 14. Mai, am Geburtstage ſeiner erſten Gemahlin, Margarethe von Valois, einen Tag nach der Kronung der Konigin, Maria von Me⸗ dicis, begab ſich Heinrich, begleitet von dem Her⸗ zog von Epernon und dem Herzog von Montba⸗ zon, von den Marſchällen Lavardé, Roquelaure und de la Force nach dem Arſenal. In der Rue de la Ferronnerie wurde der Wagen, in dem der Koͤnig ſaß, durch zwei Schubkarren aufgehal⸗ ten. Ein Mann, der dem Koͤnig vom Louvre aus gefolgt war, benutzte dieſen Moment, um einen lang gehegten Plan ins Werk zu ſetzen. Mit