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— Ich heiße Euch willkommen, Doctor. Ihr findet mich unwohl.
— Was fehlt Euch, ſchone Graͤfin?
— Ich habe mich auf dem letzten Hofball im Louvre etwas erhitzt und dann erkältet.
Nichel de Notre⸗Dame fuͤhlte ihren Puls.
— Seid unbeſorgt.. morgen ſeid Ihr wieder wohl.
— Schon lange hatte ich nicht das Glůck, Euch bei mir zu ſehen; iſt es erlaubt zu ftagen, was mir heute die Ehre Eures Beſuches verſchafft?
— Ich komme mit froher Botſchaft....
— Ihr macht mich neugierig, Doctor.
— Als ich in vergangener Nacht in den Him⸗ mel und ſeine Myriaden Augen geſchaut, entdeckte ich ein glänzendes Geſtirn, das Euch, holde Gräͤfin, großes Gluͤck verheißt. Wenn des Himmels Sterne und meine Augen mich nicht trůgen, ſo ſeid Ihr zu etwas Großem auserkoren.— Euer Stern iſt der nächſte an dem Jupiter.... Jupiter iſt der groͤßte aller Sterne... der Konig der Goͤtter... Habt Ihr mich verſtanden, Frau Graͤfin von Chateaubriant?


