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— Ihr redet unklar. Sagt's mir klar und unumwunden, was Eure Sterne mir verheißen.
— Nun denn: der Koͤnig liebt Euch!
— Der Koͤnig?! rief Frangoiſe de Foir freu⸗ dig erſchreckt. Doctor, ſprecht nicht ſo laut! Die Waͤnde haben Ohren: hinter jeder Thuͤr im Louvre lauſcht ein Verraͤther. Was Ihr ſo eben geſagt, hat mein Gemahl ſchon laͤngſt geahnt, ſchon laͤngſt gefuͤrchtet. Seine Eiferſucht kennt keine Grenze: er hat mich, waͤhrend ſeiner Abweſenheit, mit Spionen umgeben, die jeden meiner Blicke beob⸗ achten, jeden meiner Schritte bewachen...
— Auch Argusaugen werden eingeſchlaͤfert, wenn man vorſichtig iſt.
— Es iſt alſo wahr, wirklich wahr, daß er mich liebt? O wiederholt es mir noch zehn, noch tauſend Mal, daß er yich liebt, er, der Koͤnig!
— Die Sterne luͤgen nicht, der Koͤnig liebt Euch!
— O wuͤßtet Ihr, wie gluͤcklich Ihr mich macht! Auch ich liebe den Koͤnig, liebe ihn ſeit jenem Tage, wo es zum erſten Male mir vergonnt
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