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den Vater verloren, Vater geheißen, und den Namen ſoll er auch in meinem Herzen behalten; denn er verdient ihn. Ohne den Vater Friedel wär' ich nicht hier; drum möge ihn Gott behüten auf allen ſeinen Wegen und ihn bald wieder zu uns führen.“
27. Wir ſind in Feuer und Waſſer kommen! aber du, Herr, haſt uns ausgeführet und erquicket. Pſalm 66, 12.
Unter dem Hin⸗ und Herſchicken, unter dem Suchen und Fragen nach Richards Begleiter war es faſt Abend geworden. Für die Geſellſchaft war darum der Tag verloren, aber für die Herzen des lieben Freundeskreiſes war er gewonnen, und mit innigem Wohlgefallen ruh⸗ ten die Blicke Aller auf dem Herrn Arnold, wie wir ihn noch einmal nennen wollen, und ſeinem Richard. Ach, ſolche Augenblicke des Wiederſehens, nach langer Trennung, ein ſolches Finden verwandter Herzen muß man ſelbſt erlebt haben, um das Schriftwort zu ver⸗ ſtehen:„Der Herr kann überſchwänglich thun über Bitten und Verſtehen;“ um zu fühlen, es ſey nicht umſonſt, gelebt zu haben, und zwiſchen den Dornen der Erdentrübſal wüchſen auch viel' Hoffnungsblumen.
Es war ſo eine rechte ſanfte, ſtille Freude, ſo eine Freude im Herzen, die ihren milden Strahl über die Angeſichter der Gäſte warf, die um Herrn Arnold und Richard herſaßen. Das Wiederfinden der Getrennten war durch zu dunkle Thäler der Trübſal und der Ver⸗ irrung hindurchgegangen, als daß die Freude hätte eine laute werden können. Der alte Eichmann und der Gol⸗ ſer ſaßen faſt ſtill da; eine heilige Schaam„die gött⸗


