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würfe und Thränen bei den Kindern, und Schelten und Murren bei den Alten, und Etliche verſuchten es, ihr vermeintliches Recht ſogar mit dem Maul bei dem Schulmeiſter geltend zu machen. Das bekam aber den Schreiern gar ſchlecht, und nach dem Sprüchwort, daß gebrannte Kinder das Feuer ſcheuen, ſchwiegen ſie nunz aber ſie ſchwuren bei ſich ſelbſt, ſie wollten es dem Schulmeiſter gedenken.
Und ſie gedachten's dem Hensler vielfach, und waren gar trotzig gegen ihn, und der Mann fühlte das tief in ſeinem treuen Herzen, und flagte oft ſeine Noth dem Herrn Arnold. Aber der ſprach zu ihm freundlich: „Haltet nur ein Jährchen aus, Herr Schulmeiſter, und ihr ſollt ein Wunder erleben. Die jetzt eure Feinde ſind, oder ſich wenigſtens ſtellen, als wären ſie eure Feinde, die werden euch lieben, wenn ſie euren guten Willen ſehen. Iſt euer Wille gut und feſt, ſo tröſtet euch der Hülfe unſeres Herrn; in deſſen Schutz ſtehen alle treuen Arbeiter. Wenn es euch ſauer wird in eurem Amte, ſo denket an Jakobi Wort:„So ſeyd nun geduldig, lieben Brüder, bis auf die Zukunft des Herrn. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köſtliche Frucht der Erde, und iſt geduldig darüber, bis er empfange den Morgen⸗ und Abendregen. Seyd ihr auch geduldig und ſtärket eure Herzen.“


