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angeſehen. Ich bin in allen ſeinen größeren Städten geweſen; ich habe die Gegenden beſucht, wo der Kaffee und die Baumwolle gebaut wird, und wo die armen ſchwarzen Sklaven das Zuckerrohr preſſen, deſſen Saft unſern Gaumen kitzelt, während die Sklaven dabei vor Heimweh ſterben; da hat es mir nicht gefallen. Ich habe die Seen beſucht, die faſt kälter liegen als Deutſch⸗ land; ich bin bei den Wilden geweſen in Weſten, wo von Hunderttauſenden, die ehemals den Büffel in den Wäldern gejagt, kaum hundert von einem großen Stamme noch übrig ſind. Und auf allen meinen Reiſen habe ich gefunden, wie ein herrliches, ſchönes, reichgeſegnetes Land das Amerika iſt, und wie ſich's vort gut wohnen läßt, wie aber auch dort das Schriftwort gelten müſſe: „Im Schweiße deines Angeſichts ſollſt du dein Brod eſſen,“„und es liegt nicht an Jemandes Wollen und Laufen, ſondern an Gottes Erbarmen.“ Des lieben Gottes kann man auch drüben nicht entbehren, und ſeine Hand ſchlägt und heilt, ſoweit Menſchen wohnen, und wenn er ſein Angeſicht verbirgt, ſo weinen dort die Augen, wie hier zu Land.“ Und der Herr Arnold zerdrückte eine Thräne in ſeinem Auge, und dann fuhr er fort: „Auf meinen Reiſen hatte ich mir ein Plätzchen ausgeſucht, auf dem wollte ich einſt mit den Meinen wohnen, und ſo es Gott gefiel, auch ſterben. Das lag am Fluſſe Ohio, im Staate Kentuki, nicht fern von der Stelle, wo der Ohio in den Miſſiſippe fällt. Das war eine Gegend, wie ein Paradies; Feld und Wald, wie man's nicht beſſer und ſchöner finden will, und den Ohio vor ſich mit ſeinen ſchönen, klaren Wel⸗
len und ſeinen vielen Dampfſchiffen. Da hatte ich ein
großes Landhaus bauen laſſen und Oekonomiegebäude


