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Viele gingen, ſo denk' ich, verloren; die Kriegszeiten machten Meer und Land unſicher. Nach einem Jahr des Wartens ward Clara mein Weib, und im fünften Jahre unſerer glücklichen Che, an dem Tage, wo mir mein zweiter Sohn, Richard, geboren wurde, kam der erſte Brief aus der Heimath an. Das war ein dop⸗ pelter Freudentag! Mein Vater freue ſich über mein Glück und wünſche mir Gottes Segen, hieß es in dem Briefe, aber zum Reiſen nach Amerika habe er keinen rechten Luſten; es gehe ihm gut, die Zeiten ſeyen gut, was ſolle er in der Fremde thun? Seitdem habe ich nun regelmäßig an jedem erſten Tag im neuen Jahr nach Haus geſchrieben und oft Geld geſchickt; denn ich ward wohlſtehend, ohne daß ich es merkte; aber nur einmal habe ich einen Brief bekommen, in welchem mein Vater ſich bereit erklärte, jetzt nach Amerika zu reiſen, und zwar mit ſeiner Tochter und deren Mann; ich möchte das Reiſegeld ſchicken. Das that ich, und lief Jahre lang in den Hafen, wenn der Donner der Kanonen die Ankunft eines Schiffes meldete; aber ich ging vergeblich. Warum die Meinen nicht ſchrieben und auch die Reiſe nicht unternahmen, das weiß ich jetzt genau; aber davon laßt mich jetzt ſchweigen.“
„Mein Schwiegervater war ein ſehr wohlſtehender Mann, und mir gelang mein Unternehmen faſt noch beſſer. Ich blieb zwar meinem Handwerk treu, aber ich dehnte es ſo weit aus, daß in meiner Fabrik oft 50 Men⸗ ſchen beſchäftigt waren. Ich nahm Theil an der Er⸗ bauung neuer Eiſenbahnen, und gewann damit; ich kaufte Land, in Stücken, größer, als ein ganzes Fürſten⸗ thum, und verkaufte es wieder mit gutem Vortheil. Auf meinen Handelsreiſen habe ich mir denn Amerika ſo recht


