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ich mich! Der Schultheiß iſt ſo dumm nicht, als er aus⸗ ſieht!„Das mein' ich auch,“ rief ſeine Hausfrau, und ſtrich ihrer Chriſtine rothe Wangen. Und die Chriſtine lachte und ſagte:„Laßt's gut ſeyn, Mutter; wer zuletzt lacht, der lacht am beßten!“— So etwas meint auch das Verslein, aber doch in etwas anderem Sinne, denn die heirathsluſtige Chriſtine es meinte: „Was man in Gottes Namen thut,
Mit frommem Sinn und feſtem Muth, Das muß zuletzt gelingen.“
7. Wo ein Aas iſt, da ſammeln ſich die Adler.
Da ſind wir denn wieder an dem Zeitpunkt ange⸗ kommen, wo der Junker Franz, oder eigentlich der Herr Oberſt von Langenfeld, im Dorfe ankam, wo er, weil er ſehr neugierig war, Manches fand, was ihm nicht gefiel, und darauf den Nikolaus Klein abſetzte und den Heinrich Werner einſetzte, auch den Teichmeiſter ſeiner Mühe überhob, und den Langenfeldern das Herrngut nahm. Wie das die Langenfelder angriff, das haben wir ſchon geſehen, und wie ſie Rache ſchwuren, das haben wir auch gehört; nun aber müſſen wir ſehen, wie ſie Rache nahmen.
Es war kein Monat vergangen, da zog ein Pach⸗ ter in's Herrnhaus ein, der hieß Krämer. Der Mann hatte klein angefangen, und ſich was Schönes erwor⸗ ben, da er das Seine zu Rathe hielt, und gedachte nun aus den fetten Aeckern von Langenfeld ſich noch was Schö⸗ neres zu erwerben. Als der zu Langenfeld einzog, da hätte man die Langenfelder ſehen ſollen! Keiner grüßte ihn, Kei⸗


