Teil eines Werkes 
Die Heimkehr oder Was fehlt uns? : eine Erzählung für das Volk / von O. Glaubrecht
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einſt zu ihrem Manne:Barthel, der Bänderjakob iſt nun einmal, als gehörte er nach Langenfeld, wie wär's, wenn wir ihn hier behielten? Es fehlt an Allem im Ort', was zur Haushaltung gehört, an Kaffee und Zucker, an Gewürz und Bänder; nicht ein⸗ mal einen Griffel kann ſich ein Schulkind in dem rei⸗ chen Langenfeld kaufen! Dazu hab' ich's der Boten⸗ lieſe geſchworen, ſie ſoll mir kein Loth Kaffee mehr mitbringen, warum? weil ſie mir die Hühner einſperrt, bis ſie gelegt haben, und ſie dann fortläßt, als wäre nichts vorgefallen! Der Schultheiß, der juſt bei guter Laune war, ſagte darauf:Wir wollen ſehen, Mar⸗ greth, was ſich thun läßt! Und als der Bänderjakob nach einigen Tagen ſeine Waare bei'm Schultheiß anbot, da ſprach der:Höre Jakob, du könnteſt ganz bei uns bleiben und dir ein Lädchen anlegen! Da machte der Jakob große Augen und ward roth und ward blaß, und ſtotterte etwas, das der Schultheiß nicht verſtand. Aber es währte nicht lange, da hatte der Jakob im Haus der alten Bergern, dem Schultheiß gegenüber, ſich ein Stübchen gezinſt, und ſtellte zum Aerger der Botenlieſe Brieſchen Tabak und Pfeifen und deutſchen Kaffee an's Fenſter, hing auch Schnüre und Bänder daran, und die Schultheißin rieb ſich die Hände vor Behagen, und ſprach zu ihrem Manne:Barthel, ſieh nur, der Bänderjakob baut auf, wie der Stolzenkrämer am Markt in der Stadt! Und dann ging ſie zuerſt hinüber, und holte ſich ein Viertel Kaffee und trug den in einer offenen Dute über die Straße, und lachte gar wohlgefällig, als es die Botenlieſe bemerkt und im Aerger das Fenſter zugeſchlagen hatte.

Und hinter des Schultheißen Hausfrau gingen die