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und lebte nur in der Verbindung mit Coligny, hoffend auf den Ausbruch des Krieges mit Spanien, wo ſich ihm das Feld des Ruhms wieder zu öffnen verſprach. Aee⸗ vedo ſah er nur ſelten, ſo ſehr ihn auch ſein Herz zu ihm hinzog. Es war eine ſichtbare Verſtimmung in ſei⸗ nem Weſen. Düſter war ſein Sinn. Niemand errieth das Geheimniß, als Coligny und Acevedo. Er forſchte nach Gabrielen, und all ſein Forſchen war fruchtlos. Dieß war es, verbunden mit jener unheiligen Empfin⸗ dung der jungen Königin von Navarra, was ihm den Aufenthalt in Paris zur Laſt machte.
Du Pleſſis⸗Mornay gab ſeiner Thätigkeit eine neue Richtung.
Die Zeitumſtände ſind günſtig, ſagte er, Heinrichs von Navarra Wohlwollen für Euch, des Königs milde Stimmung, alles verheißt Euch ein erwünſchtes Ziel, wenn Ihr jetzt Eure Güter in der Auvergne zurückfordert.
Guy erkannte die Richtigkeit dieſer Anſicht. Er that nun ernſtliche Schritte und hatte die Freude, daß er ſei⸗ ner Wünſche Ziel wirklich nahen ſah.— Man verſprach Alles.— Selbſt Coligny legte es dem König an's Herz. Carl neigte ſich ſo ſichtbar zu Coligny, daß er endlich das Geſuch genehmigte, und Guy in den Beſitz ſeiner Güter ſetzte. Guy wollte ſogleich nach der Auvergne eilen. Nur Coligny's Bitten hielten ihn noch zurück.
In einer vertrauten Zuſammenkunft Coligny's mit dem Könige ſtellte ihm Coligny vor, wie ruhmvoll es für ihn ſey, der Sache der unterdrückten Niederländer ſich anzunehmen, und ſelbſt den Feldzug zu leiten. Er deutete darauf hin, daß Katharing ihn bei den frühern Kriegen blos darum zurückgehalten, ſelbſt ritterlich zu kämpfen, um den Herzog von Anjou bei der Nation be⸗


