Teil eines Werkes 
3. Band (1834)
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faßte, eine weibliche Geſtalt heraus und auf d'Arbeque zuflog, ängſtlich nach der Zigeunerhorde fragend.

dArbeque lachte. Sey nur ruhig, ſprach er, ſie ſind weit weg, Gabriele!

Jetzt ſah Gabriele den Jüngling, der mit glühender Röthe auf den Wangen daſtand, im Anſchauen der lieb⸗ lichen Erſcheinung vertieft.

Das Mädchen erſchrack und ſah den Vater forſchend an. Als dieſer lächelte, fiel ihr Blick wieder auf Guy aber nicht ſcheu und mit Widerwillen, ſondern viel⸗ mehr mit ſichtlichem Wohlgefallen.

Wie ſoll ich Euch doch eigentlich meiner Tochter vor⸗ ſtellen? fragte der Vater den Jüngling.

Als Guy Salers, wenn es Euch beliebt, erwiederte mit einer anſtändigen Verbeugung der Jüngling.

Ich bringe Dir in dieſem jungen Manne einen Gaſt; ich lernte ihn auf der Jagd kennen und wünſchte, daß Du ihn gaſtlich behandelteſt.

Gabriele erröthete leicht, neigte ſich und liſpelte mit ſüßem Wohllaut: So ſeyd mir herzlich willkommen!

Der Alte führte nun den Jüngling in den Saal, den rings die Bilder der Ahnen des Hauſes de Viole zier⸗ ten. Er führte den Jüngling zu jedem Einzelnen, er⸗ zählte dann, welche Ehrenſtellen ſie an den Höfen der Könige Frankreichs, ſeit Pipin und Carl dem Großen, bekleidet hatten; wie ſie ſich im Kriege ausgezeichnet, welche von ihnen den Kreuzzug unter König Ludwig VII. und den frühern unter Gottfried von Bouillon, Raimund von Tyulouſe, Robert von Flandern und den übrigen Helden jenes abentheuerlichen Unternehmens mitmachten, und all das Heer der Thaten, die ſie gethan und nicht gethan, mit breiter Ruhmredigkeit und großem Stolze.