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Art in den größten Hyperbeln den Reichthum ſeiner For⸗ ſten an Wild aller Art. Wenn mir, ſetzte er zuletzt hinzu, die verdammte Zigeunerhorde nur nicht Schaden thut. Dieſes heimathloſe Volk der Wüſte pflegt ſich nur zu gern als die Herrn der Wälder zu betrachten, und, bietet ſich zu Raub und Betrug nicht Gelegenheit, das Wild niederzumachen, ohne Rückſicht, ob ſie die Jagd auf Jahre hinaus verderben.
Alſo war wirklich ſolch eine Horde in der Nähe, zu der Ihr mich rechnen zu müſſen glaubtet?— fragte Guy neugierig, da dieſes Volk mit ſeiner phantaſtiſchen Lebensweiſe ihn gar ſehr intereſſirte, ohne daß er noch mit ihm irgend je zuſammenzutreffen Gelegenheit gefunden.
Allerdings, verſetzte Jener darauf. Schon ſeit acht bis zehn Tagen treibt ſich eine bedeutende Horde dieſes gottloſen Heidenvolkes hier herum. Sie auszukundſchaf⸗ ten war größtentheils meine Abſicht; daher heute mein Irrthum mit Euch. Die Horde zählt leicht an 100 bis 130 Köpfe, und mir ſchien's, als hätten ſie nicht übel Luſt, mir einen Beſuch auf Arbeque abzuſtatten.—
Ihr ſcherzt, ſprach Guy, ihn forſchend anſehend.
Nicht doch, mein junger Freund, verſetzte Jener.
Es wäre nicht das erſte Mal, daß ſie eine Burg zu
überfallen und auszuplündern Miene gemacht. Und ich habe darum meine Leute wohl bewaffnet.
Unter dieſen Reden kamen ſie am Thore des Schloſ⸗ ſes an, das auf des Herrn Ruf und ſeiner Hunde Ge⸗ bell alſobald geöffnet wurde, indem man die Zugbrücke herabließ. Sie traten ein. Wirklich ſah hier alles krie⸗ geriſch aus, und in Guy wollte ſich eine ſatyriſche Be⸗ merkung eben Luft machen, als aus dem Portale des⸗ jenigen Schloßtheils, der die Wohnung des Herrn um⸗


