Teil eines Werkes 
3. Band (1834)
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aus, indeſſen konnte er, ohne unhöflich zu ſeyn, des Ba⸗ rons Einladung nicht ablehnen. Darum ging er mit ihm. Auf dem Wege zum Schloſſe lenkte ſich das Ge⸗ ſpräch auf die Jagd, dArbeque's Lieblingsbeſchäftigung. Hier trafen beide in einem Punkte zuſammen. Mit Begeiſterung ſprach Guy von dem Waidwerk und von dem Wilde, das in den Forſten jenſeits Pont de Royan ſich finde. dArbeque hörté mit immer ſteigendem Wohl⸗ gefallen die Reden und Erzählungen des Jünglings. Bei ſeiner einſamen Lebensweiſe wurde ihm ſelten der Genuß, mit einem tüchtigen Waidmanne zu jagen und von der Jagd zu reden. Darum fand er immer größeres Beha⸗ gen an dem Jüngling, ſo, daß bald der Wunſch in ihm aufſtieg, ihn öfter um ſich zu haben; und in der Auf⸗ wallung der Freude fragte er Guy, ob er nicht in ſeine Dienſte treten wolle?

Guy's Stirne faltete ſich. Eine glühende Röthe überzog ſein Geſicht. Ein ſtolzes Wort ſchwebte auf der Zunge, doch hielt er es gewaltſam zurück und ſagte, mühſam ſich ſelbſt bezwingend: Verzeiht, wenn ich es vorziehe, mein eigner, freier Herr zu bleiben allein, ſetzte er begütigend hinzu, wollt ihr es geſtatten, ſo ſoll es nicht das letzte Mal ſeyn, daß ich Schloß d'Arbe⸗ que ſehe.

Der Baron hätte gern das ſchnell entſchlüpfte, un⸗ bedachte Wort zurückgenommen, da in dem Jünßling etwas war, was ihn zwang, ihn anders zu behandeln, als es ſeine äuſſere Erſcheinung mit ſich zu bringen ſchien, und ihn nöthigte, ſich faſt jenes Wortes zu ſchä⸗ men. Freudig ergriff er daher des Jünglings Aeuſſerung, und bat ihn, vft mit ihm die Vergnügungen der Jagd zu theilen. Und nun ſchilderte er auf ächte Waidmanns⸗

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