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nicht Robert dArbeque nachſagen, daß er Euch ohne Erquickung von ſich ließ.— Er langte ſchnell nach einer Feldflaſche und reichte ſie Guy dar.
4½ I„ch danke Euch! ſagte Guy, und wieß ſie hinweg.
dArbeque maß ihn mit ſeltſamen Blicken. Ihr ſeyd
ſehr trotzig— ſagte er gedehnt. Ich habe Euch belei⸗ diget und das thut mir leid; laßt uns nicht mit Groll ſcheiden!
Dieſe Worte waren zu gutmüthig, als daß Guy ihnen zu widerſtehen vermochte. Er reichte ihm ſeine Hand. Ich trinke mit Euch, Herr, ſprach er dann,
nahm die Flaſche und ſagte, indem er ſie zum Munde führte: Auf Euer Wohl!
Die ungewöhnliche Art und Bewegung ſchien d'Ar⸗ beque zu gefallen. Er verſuchte Guy zu entlocken, was ihn hierher geführt. Dieſer ſagte ihm freimüthig, daß er ſich verirrt habe; er nannte ihm den Ort, wo er wohnẽ, ſeinen Namen Guy Salers. dArbeque glaubte ihm nicht, ſo gerade und ehrlich auch Guy ſprach. dAr⸗ beque vermuthete entweder in ihm einen Ränber oder, was bei ihm überwog, einen Jüngling von Stande. Dagegen ſprach aber die ärmliche Kleidung, die größten⸗ theils aus Hirſchleder beſtand, der Stoff, aus dem da⸗ mals die meiſten Landleute der Dauphiné ihre Kleider bereiteten. Guy's Sitten, ſein Anſtand, ſelbſt das ſtolze Selbſtbewußtſeyn der Freiheit, das in ſeinem ganzen Weſen, ſeiner Rede und Haltung ausprägte, widerſpra⸗ chen der eigenen Auſſage des Jünglings.
d'Arbeque lud ihn ein, mit ihm auf das Schloß zu gehen, da er doch jetzt den Rückweg nach der Heimath vor der Nacht nicht mehr erreichen könne, und die Nacht dort zu weilen. Das Nachtlager ſchlug Guy beſtimmt
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