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ling, ſo wird er wiederkehren, jetzt, wo Alles ſich ſo günſtig geſtaltet für die Verfolgten. Auf ſeinen einſa⸗ men Streifereien durch die Wälder träumte der Jüng⸗ ling ſo ſchön von der Zukunft, daß oſt ſein Herz in Entzücken ſchwamm bei dem Gedanken, den Vater wie⸗ der zu umarmen.
An einem ſchönen Herbſttage wanderte er, wieder begleitet von ſeinem treuen Hunde, hinaus auf die Jagd. Der Mittag war noch nicht gekommen, und mild fiel der Sonnenſtrahl herab auf die Wälder und machte das Wandeln unter ihrem Laubdach überaus angenehm. Der Jüngling verſank wieder in ſeine Träumereien, und ſchritt, ohne die Richtung zu beachten, kräftig fürbaß. Da ſtand er plötzlich an des Waldes Saum, der eine bedeutende Höhe bekränzte. Vor ihm lag ein Thal mit üppigen Wieſen, in der Entfernung ein Dorf— gerade vor ihm in ſchwindelnder Höhe ein ſtattliches, feſtes Schloß. Er war fremd in dieſer Gegend und erkannte es, daß er ſich ſehr weit von dem Orte der Heimath entfernt. Bald jedoch erinnerte er ſich, von dem Schloſſe Arbeque ge⸗ hört zu haben, und kein anderes konnte das vor ihm lie⸗ gende ſeyn. Er war ermüdet. Brennender Durſt quälte ihn. Er ſpähte rings umher nach einer Quelle. Zu ſeiner Freude entdeckte ſein ſcharfes Auge bald am Fuße eines nicht weit von ihm liegenden Felſens das Ziel ſei⸗ ner Wünſche, einen klaren ſprudelnden Quell. Er wollte eben ſich dahin begeben, als ſein Hund Laut gab und, heftig an ſeinem Riemen zerrend, emporſprang. In dem⸗ ſelben Augenblick faßte eine nervigte Fauſt Guy's Arm. Guy fuhr herum, und vor ihm ſtand ein Fremder. Er war von majeſtätiſchem Weſen. Ein grünes Jagdkleid trug er und eine reichverzierte Büchſe und ein ähnliches


