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Vivle's Vermögen und dem Rabaud's gerettet hatte, und dem Knaben. In aller Stille verließ er ſeinen bis⸗ herigen Wohnort.
Ein Dorf unweit Pont de Royan war ſein Geburt⸗ ort. Dorthin zog er mit Guy und harrte der Wieder⸗ kunft Rabaud's. Erſt nach monatlicher Friſt kehrte er mit der frendigen Nachricht zurück, daß ſein Herr glück⸗ lich nach England entkommen ſey. Von nun an lebten die beiden Männer in einer rührenden Freundſchaft zu⸗ ſammen, und widmeten alle ihre Kräfte der Erziehung Guy's, der überall für Salers Sohn galt. Sie ſuchten ihm jene unerſchütterliche Liebe zu ihrem heiligen Glau⸗ ben einzuflößen, die ihre Herzen erfüllte und ſeinen Geiſt auf das Gute und Edle zu lenken, indeß Rabaud, des
Krieglebens nicht unerfahren, einen ritterlichen Sinn und Geiſt ihm einzupflanzen, und ſeine Körperkräfte zu ſtäh⸗ len bemüht war. Täglich ſtreifte er mit dem Knaben in den Bergen und Wäldern herum.— Die Bilder frü⸗ herer Erinnerungen dämmerten allmählig bei dem Kna⸗ ben, und die Liebe zu Salers und Rabaud war ſo feſt in des Knaben Seele, daß der Schmerz um den verlor⸗ nen Vater ſich allmählig milderte. Die Freunde erhiel⸗ ten ohnedem die Hoffnung wach in ſeinem Herzen, daß der Vater wiederkehren würde, wenn günſtigere Zeit⸗ umſtände einträten. So viel ihm dienlich war, hatten ſie ihm von des Vaters Mißgeſchick mitgetheilt. Be⸗ ſonderes Gewicht legten ſie darauf, daß ſein Namen verſchwiegen bleibe und er überall nur für Salers Sohn gälte. Des Knaben Verſtand war reif genug, dieſe
Nothwendigkeit einzuſehen, und er leiſtete willig das Ver⸗
ſprechen, nie ihn zu nennen, unter keiner Bedingung.
Die freie Lebensweiſe, das Geheimnißvolle ſeines Lebens,


