Teil eines Werkes 
3. Band (1834)
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daß der Knabe nicht erwachte bis zum frühen Morgen, wo er friſch und munter die ſchönen Augen, aus denen der Mutter edle Seele und des Vaters Geiſt blickte, aufſchlug; denn in den Stunden der Nacht ſchaffte er Alles, was Werth hatte, hinaus in das Waldhäuschen, wo er wohnte, und verbarg es da, ſo gut er konnte. Wohl fragte der Knabe nach dem geliebten Vater aber er ließ ſich wieder beruhigen, und verlangte zu Sa⸗ lers Freude aus dem Bette. Der Treue ſorgte nun für grobe Kleider denn für ſeinen Sohn mußte er Guy ausgeben fortan zu ſeiner Sicherheit. Noch an demſelben Tage zog Salers in das Waldhäuschen, einen Diener Viole's auf dem Schloſſe zurücklaſſend. Die Neuheit der Umgebung, das Zwitſchern der Vögel, das freundliche Waldesgrün Alles trug dazu bei, Guy zu beruhigen, zu erheitern, und die Liebe des guten Salers wußte ſo viel Abwechslung in die Spiele und Erheiterungen des Knaben zu bringen, daß er bald ſich an dieß Verhältniß gewöhnte und, bei zunehmender Kraft und Geſundheit, ſich bald heimiſch fühlte in dem neuen Verhältniß.

Schon am andern Tage nach der Flucht Viole's tra⸗ fen die Beauftragten Diana's von Valentinvis ein und nahmen Saint⸗Flour in Beſitz. Alles wurde durchſucht nach dem rechtmäßigen Beſitzer. Spione durchſtreiften die Wälder. Mit genauer Noth entging Salers der Entdeckung. Auf Saint⸗Flour nahm alles eine andere Geſtalt an. Rabaud's Eigenthum rettete Salers Muth. Aber ſeine Stelle wurde ihm aufgekündigt, und eine Krea⸗ tur Diana's nahm ſeine Stelle ein. Salers war aus der Dauphiné. Nun, wo er brodlos war, faßte er den Entſchluß, ſich dorthin zu begeben mit dem was er von