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ſeiner zermalmenden Rede ſo tief getroffen, ihm entron⸗ nen war. Doch Viole war es nicht allein, der ſein Heil in der Flucht geſucht und gefunden, auch Ferrier und du Val waren dem Mörderarm entronnen; du Faur und du Bourg, Foix, Fumée und de la Porte waren ſo unglücklich auf der Flucht ergriffen zu werden. Die Thore der Baſtille ſchloſſen ſich hinter Allen, und hinter den Meiſten derſelben auch bald die Pforten des Lebens.
2.
In der, an vulkaniſchen Bergen der ſeltſamſten For⸗ men, ſo reichen Auvergne, die damals noch zum gröſ⸗ ſern Theile von ungeheuern Wäldern bedeckt war, lag in faſt gleicher, beträchtlicher Entfernung von den Städten und Städtchen Pierrefart, Conladez, la Voute und Lon⸗ gert in einem ſehr breiten, lavagrundigen, waldbedeckten Thale in tiefer Abgeſchiedenheit und getrennt von den zu beiden Seiten des Thales in faſt halbſtündiger Entfer⸗ nung ſich hinziehenden Bergreihen, ein einzelner von ſchroffen Felſenzacken bedeckter Berg, deſſen Kegelform, iſolirte Lage, Baſalt⸗, Kalk⸗ und Tuffſteinmaſſen ihn als
n einſtmaligen Vulkan deutlich bezeichneten. Er war ſchwindelnd hoch und ſo jäh, daß er nur auf einer Seite und zwar auf einem in die Felſen mühſam gearbeiteten Pfade, der oft die Geſtalt einer Stiege annahm, auf der nur ein einzelner Menſch aufwärts ſteigen konnte, zugänglich war. Der Krater war ſeit Jahrtauſenden ausgebrannt, vielleicht, ja mit Grund zu vermuthen, lag die Zeit, wo dieſer und alle Vulkane, die die Au⸗ vergne bedecken, weit hinter den Grenzmarken aller Ge⸗ ſchichte und Ueberlieferung. Der Krater hatte ſeitdem


