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* Mit beflügelter Haſt eilt er nach Rem, von Rem nach Neapel. Ze näher er dem Ziele ſeiner Wünſche, der Wiege ſeines Glückes kommt, je mehr der Liebesfrühling wieder in ſeine Seele einzieht, aber auch je ungeduldiger er wird. Alle die Stunden des ſtillen, „ ſo harmloſen Glückes ſtehen wieder vor ſeiner Seele. Alle Selig⸗ keiten, zwiſchen denen nun ſchier zwei Jahre trennend und ſcheidend ſich hineingedrängt, werden in der Erinnerung wach. Nun ſoll ihn nichts mehr von der Geliebten ſcheiden— wenn ſie noch— lebt! Dieſer Gedanke und alle die Sorgen der letzten Zeit werden nun wieder wach und liegen wie Maifroſt auf den wiedererwachten Blüthen ſeines Herzens. In dieſer Stimmung, zwiſchen Furcht und 6. Hoffnung ſchwebend, erreicht er endlich Neapel. Sein erſtes iſt, an das Gäßchen zu eilen, wo die heimliche Wohnſtätte ſeines Glücks iſt— aber: ach, wie verändert findet er Alles dort!— Schwarze Mauertrümmer, einzelne verbrannte Balken, die aus den Trümmern 3 hervorſtehen, ſagen Alles. Er braucht nicht zu fragen. Hier hat ein verheerender Brand gewaltet und das ganze Viertel iſt eine—— Stätte voll Gräuel der Verwüſtung. Hin und wieder iſt ein-neues Häuschen gebant, ſonſt iſt kein Zeichen d das üppige
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Pflanzenleben des Südens,— mit ſeinen Ranken zu verhüllen ſein erfolg ven begonnen hat.
Pergoleſe ſtet, re eine Bildſäule da. Die Krallen eines 3 Lämenloſen heüren Schmerzes ergreifen ſeine Seele, und preſſen ſie
Da. 8 er noch, als endlich ein armer Mann aus einem a Sueen tritt und theilnehmend fragt:„Fehlt Euch etwg“ ignor?“ 3 bricht die Gewalt des Innern hervor.„Alles! Alles!“ er aus und mit den Händen bedeckt er das bleiche Antlitz,
dem Manne die Thränen zu verbergen, die jetzt endlich hervor⸗ —brechen.
„Kann ich Euch dienen?“ fragt von Theilnahme bewegt der Mann.. „Wo iſt Annunciata?“ fragt haſtig Giovanni.


