Teil eines Werkes 
4. Band (1851)
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Kühnheit, ſeines Muthes ſie bebten bei dem Gedanken an die BGefahr, in der er geſchwebt. Und wart Ihr's wirklich? fragte Rima,der, als Nacht⸗ wächter verkleidet, Claren warnte. Ich war's, ſagte Friedrich.Ich wollte Euch den Schrecken erſparen, der Euch ergreifen müßte, wenn unvorbereitet das Kriegs⸗ getümmel die Stadt erfüllt hätte. Clara eilte auf des Vaters Wink hinaus, mit warmem Weine den vom Kampf Ermüdeten zu erquicken, und als nun die Becher ſchäumten mußte Friedrich ſeine Begebniſſe, die Fahrten erzählen bis heute. Dann fragte er nach ihren Schickſalen. So tauſchte man in alter Traulichkeit das Erlebte gegeneinander aus, bis plötzlich Friedrich ſich eines Auftrags erinnerte. Verzeiht, Herr Doetor, ſprach er,wenn ich nun mit einer Bitte hervorrücke: der Rheingraf bittet um Obdach bei Euch!

Rima nahm die Bitte mit Freuden auf.Vielleicht, fuhr Friedrich fortnehmet Ihr auf kurze Zeit noch Jemanden mich und meinen alten Vater, bei Euch auf?

Freudig bejahte dies Rima.Wie mögt Ihr fragen? 8 gegenredete er.Seid Ihr ja ſchon mein alter Hausgenoſſe, und ich denke, jetzt ſollt Ihr's bleiben, und unſer früher beſprochenes Verhältniß nichts mehr ſtören!

Clara vernahm mit freudepochendem Herzen ihres Vaters Rede, und Friedrich ſchlug mit Entzücken in die dargebotene 3 Hand ein.

Jetzt tönten von der Münzpforte her Trompeten und Trommeln.

Ha, der Rheingraf! rief Friedrich aus, und eilte hin Auf der Stiege begegnete ihm der ganze Rath, der ſich in Fei kleidern zu Rima begab, den Rheingrafen zu empfangen.

Der Tag war angebrochen. Friede herrſchte in der S Die Todten und Verwundeten waren untergebracht.

Die Schweden ſtanden in Reih' und Glied Kopf an Ko

die Bürgerſchaft.

2 Rheingraf! haße es überall wieder. Scht doch, riefen 15

tadt